Geschäftsberichte

Geschäftsbericht der Stiftung für das Jahr 2009

Das Heidemuseum "Dat ole Huus" in Wilsede ist ein unbedingtes "Muss" für jeden Besucher des Naturschutzgebietes Lüneburger Heide...

Das Geschäftsjahr der Stiftung im Jahre 2009 war stark geprägt von den Feierlichkeiten zum 100jährigen Jubiläum unseres Vereins Naturschutzpark. Alle Vorstände, Räte und Mitarbeiter hatten im Jahr 2009 eine Mammutaufgabe zu stemmen, die uns auch  bis an den Rand unserer Belastbarkeit gebracht hat. An dieser Stelle bleibt es noch einmal Dank zu sagen, an alle Beteiligten und Mitarbeiter, die an dem erfolgreichen Jahr 2009 mitgewirkt haben. Auch möchte ich allen Mitgliedern noch einmal unsere Chronik aus dem Jahre 2009 ans Herz legen, welche im 3. Quartal unter der Nummer 214 abgedruckt wurde. Hier sind die Tätigkeiten und Entwicklungen der letzten 100 Jahre unserer Vereinsgeschichte aufgeführt.

Personal: Die Stiftung hatte mit Stichtag 31.12.2009 insgesamt 39 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Personalveränderungen im Jahr 2009 waren folgende: Ausgeschieden ist unser Schäfer Andreas Walter und unsere beiden Zivildienstleistenden Andre Müller und Tilo Schröder, sowie unsere FÖJlerin Charlotte von Komorsky.

Eingestellt wurden der Schäfer Matthias Koch für die Schäferei Grasengrund, Herr Christian Schäl zur Unterstützung der Landschaftspflegetruppe, und eine Auszubildende im Bereich Bürokauffrau, Frau Pia Wulf. Als Zivildienstleistende haben im Jahr 2009 Alexander Rieckmann und Matthies Busse ihren Dienst angetreten. Als neue FÖJlerin konnten wir Frau Johanna Worbis begrüßen.

Landschaftspflegehof Tütsberg: Von unserem ökologisch wirtschaftenden Bauernhof werden ca. 360 ha Ackerland und 520 ha Grünland nach Biolandkriterien bewirtschaftet.

Schwerpunkte auf unserem Bauernhof liegen in der Futtererzeugung für unsere Heidschnucken- und Ziegenherden. Das Futter für unsere Rinder und Pferde für den Winter ist ebenfalls sicherzustellen. Ein weiterer Schwerpunkt auf unserem Bauernhof liegt bei der Saatgutvermerhrung. Insgesamt haben wir 14 Hauptfruchtarten angebaut, darunter 7 Getreidearten. Unter den Getreidearten haben wir 3 alte Sorten angebaut, einmal den norddeutschen Champagner (Winterroggen), den Heidegold (Saathafer) und Sandhafer (Hanstedter Sandhafer).

Der Landschaftspflegehof Tütsberg ist in unserer Stiftung ein steuerbegünstigter Zweckbetrieb.

Offenlandpflege: Die Offenlandpflege ist in unserer Stiftung das Kerngeschäft. Weit über 1000 Einzelflächen werden auf den größten zusammenhängenden Heideflächen Mitteleuropas hier in der Lüneburger Heide von der Stiftung gepflegt und entwickelt. Der Pflegezustand der Heideflächen ist seit vielen Jahrzehnten nicht mehr so gut wie in diesem Jahr gewesen. In den vergangen 10 Jahren ist gerade in der Heidepflege und Entwicklung sehr viel investiert worden. Insgesamt wurden 1370 ha maschinell gepflegt. Den Löwenanteil an dieser Fläche hatten, wie in den vorausgegangenen Jahren auch, Entkusselungsarbeiten.

Die Zahl der Birkhühner hielt sich auf einem erfreulich hohen Niveau, auch wenn die Bestandszahlen wie im Vorjahr erneut leicht zurückgingen.

Zwischen März und Oktober kam es an den Holmer Teichen zu deutlich mehr Seeadlerbeobachtungen als in den Vorjahren. Mehrere Brutzeitbeobachtungen des Wiedehopfes gelang im Bereich des Wulfsberges. Allerdings handelt es sich bei allen Beobachtungen um einen Einzelvogel.

Drei Bruterfolge des vom Aussterben bedrohten Wendehalses in eigens für diese Art angebrachten Nistkästen konnten dokumentiert werden. Auch der Mittelspecht scheint sich in Wilsede zu etablieren. Mit 114 Schwarzkehlchenrevieren erreichen wir den zweithöchsten Wert seit Beginn der regelmäßigen Erfassung aus dem Jahre 1988.

Waldpflege: Der Wald der Stiftung wird nach den Grundsätzen der Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft (ANW) gepflegt.

Im abgelaufenen Jahr wurde auf 210 ha Vorratspflege in unseren Wäldern durchgeführt. Zusätzlich wurden 48 ha Waldränder zu lichten Wald-Heide-Übergangsbereichen entwickelt. Dabei konnten insgesamt 11.100 Fm Holz für ökologisch nachhaltige Verwendung angeboten werden.1.400 Fm wurden zu Heizzwecken bzw. für Zaunpfähle angeboten.

Gebäude: Gleich zu Beginn des Jahres musste das Haupthaus des Hotels Hof Tütsberg umfangreich saniert werden. Ein Großteil der Gästezimmer wurde neu möbliert und alle Räume neu gestrichen. Die Toilettenanlage wurde erweitert und komplett erneuert.

Die nördliche Dachfläche und die Giebelseiten des Pferdestalles auf dem Hof Tütsberg wurden mit Reet neu eingedeckt. Auch das Reetdach des Appelhauses wurde neu eingedeckt.

Direkt am Fürstengrab bei Niederhaverbeck konnte eine Aussichtsplattform errichtet werden. Von dieser Pattform aus hat man jetzt einen wunderschönen Blick bis zu Wilseder Berg und braucht nicht mehr das Hügelgrab selbst zu besteigen.

Der Schafstall in der Döhler Heide konnte mit Unterstützung der EU um 16 Meter verlängert werden und bietet nun der Döhler Heidschnuckenherde ausreichend Platz.

Die Pflege der Reetdächer konnte auch im abgelaufenen Jahr ausgeweitet werden. Die Dächer des Domitzlaff-Hauses, des Verwalterhauses der zwei Speicher an der Kote Hillmer, das Heidemuseum in Wilsede, sowie die Geschäftsstelle in Niederhaverbeck und das Ameisenzentrum in Döhle wurden ausgebessert und von Moos befreit.

Informationseinrichtungen: Der lang gehegte Traum des VNP konnte zu seinem 100jährigen Bestehen endlich eingerichtet werden. Das Heide-ErlebnisZentrum in Undeloh wurde Mitte des Jahres offiziell von unserem Umweltminister eingeweiht. Es ist ein modernes, didaktisch ausgefeiltes, sehenswertes Naturinformationshaus geworden.

Viele oben bereits genannte Aktionen wurden im Jubiläumsjahr des Vereins koordiniert und ausgeführt.

Hohe Tauern: Die Grundsanierung unserer wichtigsten Schutzhütten konnte in 2009 weitestgehend abgeschlossen werden. Unserer österreichischen Liegenschaften mit insgesamt 3.540 ha wird voraussichtlich erst im Jahr 2010 sinnvoll auf die Stiftung zu übertragen sein. Erfreulich ist auch, dass unser Mitarbeiter, Helmut Dengg, im März 2009 den „silbernen Ehrenbruch“ erhalten hat, insbesondere für seine Verdienste in der Steinwildhege.

Zum Schluss noch einige markante Zahlen: im ideellen Bereich konnte ein Überschuss von 41.923,07 EUR verzeichnet werden. In der Vermögensverwaltung ein Verlust von 3.882,30 Euro und in unseren beiden Zweckbetrieben wurde zusammen ein Verlust von 38.323,44 EUR eingefahren (Landschaftspflegehof minus 989,21 EUR, Heidemuseum minus 37.334,23 EUR). Das ergibt ein Stiftungsergebnis von minus 282,76 EUR.



Geschäftsbericht der Stiftung für das Jahr 2008

Sechs Heidschnucken- und eine Ziegenherde gehören zum Tierbestand der Stiftung Naturschutzpark...

Am Stiftungszweck hat sich nichts geändert und soll sich auch in Zukunft nichts ändern. Schutz und Entwicklung der Gesamtgefilde im Naturschutzpark Lüneburger Heide und den Hohen Tauern ist seit nunmehr 100 Jahren Aufgabe und Ziel des Vereins Naturschutzpark (VNP) und unsere Stiftung hat sich den Aufgaben und Zielen des VNP verpflichtet. Nachdem die Mitglieder beschlossen haben, dass restliche Vermögen auf die Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide zu übertragen, wird das tägliche Geschäft jetzt auch von der Stiftung wahrgenommen. Hier folgt nun ein zusammengefasster Bericht über das abgelaufene Jahr 2008.

Personal: Die Stiftung hat insgesamt  36 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom VNP übernommen. Am 01. Juni 2008 wurde als neue Mitarbeiterin für Sonderprojekte aus „Nachhaltige Entwicklung in Natura 2000 Gebieten“ Frau Ina Wosnitza befristet eingestellt. Neben den Sonderprojekten ist Frau Wosnitza auch in der erfreulicherweise wachsenden Landschaftsverwaltung tätig. Unsere FÖJlerin Charlotte von Komorski hat am 01. September des Jahres Ihre Stelle bei der Stiftung angetreten und Herr Uwe Kapusta ist als erfahrener Schäfermeister für die Vorarbeiterstelle im Bereich Schaf- und Ziegenhaltung am 01.11. d. J. eingestellt worden.

Landschaftspflegehof: Von unserem ökologisch wirtschaftenden Bauernhof werden ca. 350 ha Ackerland und ca. 450 ha Grünland nach Biolandkriterien bewirtschaftet. Hinzu kommt noch die gesamte Viehhaltung mit Schafen, Ziegen, Rindern und Pferden. Erwähnenswert ist der Aufbau einer Ziegenherde zur Eindämmung der Pioniergehölze in den ehemals Roten Flächen. Die Ziegenherde wurde auf dem schönen Hof Bockheber untergebracht. Der Landschaftspflegehof wird in der Stiftung als Steuerbegünstigter Zweckbetrieb geführt.

Offenlandpflege: In der Heidepflege wurden auf über 1000 Einzelflächen Pflegemaßnahmen durchgeführt. Von jedem Ort in der Heide sieht man heute intensitätsabgestufte Pflegeflächen. Messerscharf ist in der Heideentwicklung zu sehen, wo Pflegemaßnahmen durchgeführt wurden und wo noch eine Rohhumusdecke für intensive Ver sorgt. Seit vielen Jahren ist der Biotoptyp Heide nicht mehr in einem so guten Zustand gewesen, wie in diesem Jahr. Viele Arten profitieren von dem guten Erhaltungszustand der Heide; Beispielsweise Birkhuhn, Heidelerche, Wendehals und Ziegenmelker.

Waldpflege: Der Wald der Stiftung wird nach den Grundsätzen der Arbeitsgemeinschaft „Naturgemäße Waldwirtschaft (ANW)“. Im abgelaufenen Jahr wurde auf 225 ha Vorratspflege in unseren Wäldern durchgeführt und zusätzlich wurden ca. 60 ha Waldränder zu lichten Wald-Heide-Übergangsbereichen entwickelt. Dabei konnten insgesamt 9300 Festmeter Holz für ökologisch nachhaltige Verwendung angeboten werden. 1100 Festmeter wurden zu Heizzwecken, bzw. für Zaunpfähle angeboten.

Gebäude: Anfang des Jahres musste die Stiftung den Hotelkomplex Tütsberg aus der Pachtung zurücknehmen und umfangreich sanieren. Weitere Großbaustellen waren die Sanierung des Schafstalles und der Schäferei auf dem Hof Bockheber, sowie der Um- und Erweiterungsbau des „Seume-Hauses“ in Undeloh, zu einem Heide-Erlebniszentrum. Ebenfalls konnten weitere Reetdächer unseres umfangreichen Gebäudebestandes saniert werden. Eine Praktikantenwohnung im Leutehaus auf dem Tütsberg wurde fertig gestellt und rechtzeitig vor Wintereinbruch auch die Holzhackschnitzelheizung für die Werkstatt und Geschäftsstelle in Niederhaverbeck.

Informationseinrichtungen: Für das oben erwähnte Heide-Erlebniszentrum war eine völlige Neugestaltung zu konzipieren und didaktisches Konzept für Jung und Alt gleichermaßen interessant zu entwickeln. Das Niedersächsische Umweltministerium hat uns dabei fachlich wie finanziell stark unterstützt. Mehrere Projekte aus dem Förderprogramm „Natur erleben“ des Niedersächsischen Umweltministeriums konnten erfolgreich umgesetzt werden, u. a. die Ausstellung im Treppenspeicher auf dem Emhoff in Wilsede.

Hohe Tauern: Die Sanierung unserer wichtigsten Schutzhütten konnten durch unsere Mitarbeiter Helmut und Patrick Dengg weiter voran gebracht werden. Unsere österreichischen Liegenschaften können erst sinnvoll in die Stiftung eingebracht werden, wenn im Zuge der EU-Harmonisierung keine Steuern mehr bei der Übertragung der Liegenschaften anfallen.

Zum Schluss noch einige wichtige, markante Zahlen: Im ideellen Bereich wurde ein Verlust von 271.556,45 € verzeichnet. In der Vermögensverwaltung ein plus von 334.216,71 €. In unseren beiden Zweckbetrieben wurden zusammen ein Verlust von 47.185,67 € eingefahren (Landschaftspflegehof -1.010,05 €, im Heidemuseum ein Verlust von 46.175,62 €) - ergibt ein Stiftungsergebnis von 15.474,59 €.



Geschäftsbericht der Stiftung für das Jahr 2007

Dem Erhalt des Naturschutzgebietes Lüneburger Heide gilt die Arbeit der Stiftung Naturschutzpark...

Die Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide ist eine Stiftung privaten Rechts und hat ihren Sitz in Niederhaverbeck Nr. 7, 29646 Bispingen. Zweck der Stiftung ist die Förderung des gemeinnützigen Vereins Naturschutzpark e.V. (VNP). Die Stiftung ermöglicht dem VNP, seine satzungsgemäßen Aufgaben und Ziele zu finanzieren und unterstützt insbesondere beim Erwerb, dem Schutz und der Pflege schutzwürdiger und eindrucksvoller Landschaften mit ihrer Pflanzen- und Tierwelt.

Die Mitglieder des Vereins haben auf ihrer Jahresmitgliederversammlung 2007 mit großer Mehrheit beschlossen, auch das restliche Vermögen (ohne die österreichischen Liegenschaften) zum 31.12.2007 auf die Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide zu übertragen. Daher sind in diesem Geschäftsbericht bereits die eingebrachten Werte zum 31.12.07 enthalten. Das tägliche Geschäft übernimmt die Stiftung ab 01.01.2008 und wird sich im nächsten Geschäftsbericht der Stiftung wiederspiegeln. Unsere Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.

Auch in 2007 haben uns Freunde der Heide mit Erbschaften bedacht und zum Wohle der Allgemeinheit den Stiftungsgrundstock erhöht. So können sich Freunde der Heide mit ihrem Vermögen auf Ewigkeit an der Pflege und Bewahrung der Lüneburger Heide beteiligen, ohne dass ihr eingesetztes Vermögen jemals geschmälert wird. Wir sind tief dankbar für die unserer Stiftung zugedachten Erbschaften und voller Freude über derart starke Verbundenheit zum VNP und den einzigartigen Landschaften in der Lüneburger Heide und den Hohen Tauern.

Die Vermögensanlage fußt ausschließlich auf verzinslichen Wertpapieren und Substanzwerten. Das Kapital wird weiterhin nach den Erkenntnissen der Portfoliotheorie angelegt: je breiter die einzelnen Risiken und damit auch Chancen durch die Wahl der Anlagen gestreut sind, um so gesicherter ist der Gesamterfolg. Diese erfolgreiche, ertragsorientierte  wie auch risikobewusste Anlagestrategie, sichert der Stiftung eine Vermögensbewirtschaftung, die nachhaltig Früchte aus dem Grundstock zur Aufgabenerfüllung fließen lässt. Grundlage bei der Kapitalanlagetätigkeit bei den selbst verwalteten verzinslichen Wertpapieren ist weiterhin eine Anlagepolitik der ruhigen Hand. Priorität hat die Erzielung möglichst hoher laufender Zinserträge vor Erzielen von Kursgewinnen, durch Vermögensumschichtungen.

Der Vorstand und der Stiftungsrat bilden die Organe der Stiftung und waren zum Stichtag 31.12.2007 wie folgt besetzt:

Stiftungsvorstand:
Die Herren Hans Joachim Röhrs, Hasso E. Neven, Werner Kruspe, Dr. Jochen Rothardt, Dieter Möhrmann MdL

Stiftungsrat:
Die Herren Klaus Rathert, Werner Albers, Hermann Bull, Senator Axel Gedaschko, Michael Grosse-Brömer MdB, Henry Makowski, Wolfram Klein, Horst Reetz, Helmut Schmidt und Staatssekretärin a. D. Ulrike Wolff-Gebhardt.

Der Geschäftsführer, Mathias Zimmermann, führt die Geschäfte der laufenden Verwaltung und bereitet die Entscheidungen des Vorstandes vor.

Der Stiftungsgrundstock hat ein Gesamtvolumen durch Legate und Zustiftung des Vereins von 9.991.526,- €. Der Anteil an immobilem Vermögen ist durch die Zustiftung des Vereins deutlich gestiegen. Die Zertifikate haben wir zum überwiegenden Teil geerbt, sie sind daher z. Zt. überrepräsentiert. Die Aktien liegen fast ausschließlich in Aktienfonds. Einzelaktien wurden bereits im Jahre 2005 umgeschichtet und haben im „guten“ Aktienjahr 2005 für überdurchschnittliche Erträge gesorgt.

Die Früchte der Stiftung betrugen 2007 insgesamt 275.750,- €. Die Erträge gliedern sich in 267.930,- € Zins- und Kurserträge und 7.820,-€ Spenden und Legate. Dem Verein Naturschutzpark wurden insgesamt 189.622,- € zugewiesen, die überwiegend für Landkauf zur Pflege von Bau und Bodendenkmälern, zur Landschaftspflege und zur Sicherung der Geschäftsbetriebes des Verein Naturschutzpark e.V. eingesetzt wurden. Das Stiftungsergebnis  2007 konnte mit 16.205,58 EUR ausgewiesen werden.



Geschäftsbericht der Stiftung für das Jahr 2006

Dankbar blicken wir auf die Entwicklung der Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide auch im Jahr 2006 zurück...

Die Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide ist eine Stiftung privaten Rechts und hat ihren Sitz in Niederhaverbeck Nr. 7, 29646 Bispingen. Zweck der Stiftung ist, die Förderung des gemeinnützigen Vereins Naturschutzpark e.V. (VNP). Die Stiftung ermöglicht dem VNP, seine satzungsgemäßen Aufgaben und Ziele zu finanzieren und unterstützt insbesondere beim Erwerb, dem Schutz und der Pflege schutzwürdiger und eindrucksvoller Landschaften mit ihrer Pflanzen und Tierwelt. Unsere Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Die Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide verfügt dank zugewandter Legate von Vereinsmitgliedern bereits über einen Grundstock von über 6,5 Millionen Euro. Damit hat sich unsere Stiftung bereits prächtig entwickelt. Wir sind tief dankbar für die unser Stiftung zugedachten Erbschaften und voller Freude über derart starke Verbundenheit zum VNP und der einzigartigen Heidelandschaft.

Die Vermögensanlage fußt ausschließlich auf verzinslichen Wertpapieren und Substanzwerten. Das Kapital wird weiterhin nach den Erkenntnissen der Portfoliotheorie angelegt: je breiter die einzelnen Risiken und damit auch Chancen durch die Wahl der Anlagen gestreut sind, um so gesicherter ist der Gesamterfolg. Diese erfolgreiche, Ertragsorientierte  wie auch Risikobewusste Anlagestrategie, sichert der Stiftung eine Vermögensbewirtschaftung, die nachhaltig Früchte aus dem Grundstock zur Aufgabenerfüllung fließen lässt. Grundlage bei der Kapitalanlagetätigkeit bei den selbst verwalteten verzinslichen Wertpapieren ist weiterhin eine Anlagepolitik der ruhigen Hand. Priorität ist die Erzielung möglichst hoher laufender Zinserträge vor erzielen von Kursgewinnen, durch Vermögensumschichtungen.

Der Vorstand und der Stiftungsrat bilden die Organe der Stiftung und waren zum Stichtag 31.12.2006 wie folgt besetzt:

Stiftungsvorstand:
Die Herren Hans Joachim Röhrs, Hasso E. Neven, Werner Kruspe, Dr. Jochen Rothardt, Dieter Möhrmann MdL

Stiftungsrat:
Die Herren Klaus Rathert, Werner Albers, Hermann Bull, Senator Axel Gedaschko, Michael Grosse-Brömer MdB, Henry Markowski, Jens Petersen, Horst Reetz, Helmut Schmidt und Staatssekretärin a. D. Ulrike Wolf-Gebhard.

Der Geschäftsführer, Mathias Zimmermann, führt die Geschäfte der laufenden Verwaltung und bereitet die Entscheidungen des Vorstandes vor.

Die Früchte der Stiftung betrugen 2006 insgesamt 320.151,- €. Die Erträge gliedern sich in 294.638,- € Zins- und Kurserträge und 25.513,-€ Spenden und Legate.

60.000,- € wurden für den Substanzerhalt des realen Wertes des Stiftungskapitals dem Grundstock zugeführt. Für die Finanzierung des laufenden Geschäftsbetriebs wurden 20.304,47 € aufgewendet. Dem Verein Naturschutzpark wurden insgesamt 234.358,- € zugewiesen, die überwiegend für Landkauf zur Pflege von Bau und Bodendenkmälern, zur Landschaftspflege und zur Sicherung der Geschäftsbetriebes des Verein Naturschutzpark e.V. eingesetzt wurden.

Das Stiftungsergebnis 2006 konnte mit 18.131,04 € ausgewiesen werden.



Geschäftsbericht für das Jahr 2005

Blick in den "Totengrund" bei Wilsede, der vor 100 Jahren auf Initiative von Pastor Bode und Prof. Thomsen angekauft werden konnte...

Die Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide ist eine Stiftung privaten Rechts und hat ihren Sitz in Niederhaverbeck Nr. 7, 29646 Bispingen. Zweck der Stiftung ist, die Förderung des gemeinnützigen Vereins Naturschutzpark e.V. (VNP). Die Stiftung ermöglicht dem VNP, seine Aufgaben zu finanzieren und unterstützt ihn insbesondere beim Erwerb, dem Schutz und der Pflege schutzwürdiger und eindrucksvoller Landschaften mit ihrer Pflanzen- und Tierwelt. Unsere Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Die Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide verfügt zur Zeit über einen Grundstock von über 6,5 Millionen Euro. Die Vermögensanlage fußt ausschließlich auf verzinslichen Wertpapieren und Substanzwerten. Das Kapital wird nach den Erkenntnissen der Portfoliotheorie angelegt: je breiter die einzelnen Risiken und damit auch Chancen durch die Wahl der Anlagen gestreut sind, um so gesicherter ist der Gesamterfolg. Diese erfolgreiche, ertragsorientierte  wie auch risikobewusste Anlagestrategie, sichert der Stiftung eine Vermögensbewirtschaftung, die nachhaltig Früchte aus dem Grundstock zur Aufgabenerfüllung fließen lässt. Grundlage bei der Kapitalanlagetätigkeit bei den selbst verwalteten verzinslichen Wertpapieren ist eine Anlagepolitik der ruhigen Hand. Priorität hat die Erzielung möglichst hoher laufender Zinserträge vor dem Erzielen von Kursgewinnen, durch Vermögensumschichtungen.

Der Vorstand und der Stiftungsrat bilden die Organe der Stiftung und waren zum Stichtag 31.12.2005 wie folgt besetzt:

Stiftungsvorstand:
Die Herren Hans Joachim Röhrs, Hasso E. Neven, Werner Kruspe, Dr. Jochen Rothardt, Dieter Möhrmann MdL

Stiftungsrat:
Die Herren Klaus Rathert, Werner Albers, Hermann Bull, Landrat Axel Gedaschko, Michael Grosse-Brömer MdB, Henry Markowski, Jens Petersen, Horst Reetz, Helmut Schmidt und Staatssekretärin a. D. Ulrike Wolf-Gebhard.

Der Geschäftsführer, Mathias Zimmermann, führt die Geschäfte der laufenden Verwaltung und bereitet die Entscheidungen des Vorstandes vor.

Die Früchte der Stiftung betrugen 2005 insgesamt 474.389,44 €. Die Erträge gliedern sich in 426.148,77 € Zins- und Kurserträge und 48.240,67 € Spenden und Legate. 60.000,- € wurden für den Erhalt des realen Wertes des Stiftungskapitals dem Grundstock zugeführt. Für die Finanzierung des laufenden Geschäftsbetriebs wurden 17.737,42 € aufgewendet. Dem Verein Naturschutzpark wurden insgesamt 372.943€ zugewiesen, die überwiegend für Landkauf, zur Pflege von Bau- und Bodendenkmälern, zur Landschaftspflege und zur Sicherung des Geschäftsbetriebes des Verein Naturschutzpark e.V. eingesetzt wurden. Das Stiftungsergebnis  2005 konnte mit 50.734,21€ ausgewiesen werden.



Geschäftsbericht für das Jahr 2004 - Gute Entwicklung der Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide

Mehr als 120.000,- € wurden 2004 aus den Erträgen der Stiftung für den Ankauf wertvoller Flächen im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide verwendet...

Die Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide ist eine Stiftung privaten Rechts und hat ihren Sitz in Niederhaverbeck Nr. 7, 29646 Bispingen. Zweck der Stiftung ist die Förderung des gemeinnützigen Vereins Naturschutzpark e.V. (VNP). Die Stiftung ermöglicht dem VNP, seine Aufgaben zu finanzieren und unterstützt insbesondere beim Erwerb, dem Schutz und der Pflege schutzwürdiger und eindrucksvoller Landschaften mit ihren Pflanzen und der Tierwelt. Unsere Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.

Die Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide verfügt zurzeit über einen Grundstock von über 3,5 Millionen Euro. Die Vermögensanlage fußt ausschließlich auf verzinslichen Wertpapieren und Substanzwerten. Das Kapital wird nach den Erkenntnissen der Portfoliotheorie angelegt: Je breiter die einzelnen Risiken und damit auch Chancen durch die Wahl der Anlagen gestreut sind, umso gesicherter ist der Gesamterfolg. Diese bewährte, ertragsorientierte  wie auch risikobewusste Anlagestrategie sichert der Stiftung eine Vermögensbewirtschaftung, die nachhaltig Früchte aus dem Grundstock zur Aufgabenerfüllung fließen lässt. Grundlage bei der Kapitalanlagetätigkeit bei den selbst verwalteten verzinslichen Wertpapieren ist eine Anlagepolitik der ruhigen Hand. Priorität ist die Erzielung möglichst hoher laufender Zinserträge vor Erzielen von Kursgewinnen durch Vermögensumschichtungen.

Der Vorstand und der Stiftungsrat bilden die Organe der Stiftung und waren zum Stichtag 31.12.2004 wie folgt besetzt.
Stiftungsvorstand: die Herren Hans Joachim Röhrs, Hasso E. Neven, Werner Kruspe, Dr. Jochen Rothardt, Dieter Möhrmann MdL. Stiftungsrat: die Herren Klaus Rathert, Werner Albers, Hermann Bull, Landrat Axel Gedaschko, Michael Grosse-Brömer MdB, Henry Makowski, Jens Petersen, Horst Reetz, Helmut Schmidt und Staatssekretärin a. D. Ulrike Wolf-Gebhard. Der Geschäftsführer, Mathias Zimmermann, führt die Geschäfte der laufenden Verwaltung und bereitet die Entscheidungen des Vorstandes vor.

Die Früchte der Stiftung betrugen 2004 insgesamt 202.260,63 €. Die Erträge gliedern sich in 172.049,03 € Zins- und Kurserträge und 30.211,60 € Spenden und Legate. 39.000,- € wurden für den Erhalt des realen Wertes des Stiftungskapitals dem Grundstock zugeführt. Für die Finanzierung des laufenden Geschäftsbetriebs wurden 18.329,- € aufgewendet. Dem Verein Naturschutzpark wurden insgesamt 179.605,55 € zugewiesen, die überwiegend für Landkauf (122.634,-€), zur Pflege von Bau- und Bodendenkmälern (24.000,-€), zur Landschaftspflege und zur Sicherung des Geschäftsbetriebes des Vereins Naturschutzpark e.V. eingesetzt wurden. Das Stiftungsergebnis  2004 konnte mit 97.358,86€ ausgewiesen werden.  



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