VNP - Hüter der Heide

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HEIDLÄNDER

Unsere Marke für Produkte des VNP

Während unserer Arbeit zum Erhalt der Kulturlandschaft Lüneburger Heide entstehen die vielfältigsten Produkte. Angefangen bei Mahdgut aus der Heide, Brenn- und Bauholz bis hin zu Lebensmitteln. Wir sind in allen Bereichen bemüht, Stoffkreisläufe entstehen zu lassen und Inverwertsetzung zu betreiben.

In die Entwicklung unserer Produkte fließt die gesamte Fachkompetenz aller Bereiche aus dem VNP ein: Bauern, Schäfer, Imker, Förster, Tischler und Köche zeichen sowohl ihr ganzes handwerkliches Können als auch ihre Liebe zur Region, wenn ein echtes Heidländer-Produkt entsteht.

Von der Heidschnucke

Vielfältige Produkte: Wurst, Fleisch und Filz...

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Die Graue Gehörnte Heidschnucke ist für viele Menschen das „Wappentier“ der Lüneburger Heide. In den letzten Jahrzehnten hat sich die Anzahl der Halter, Züchter und Tiere jedoch stark verringert.
Im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide hält die VNP Stiftung rund 2.200 Muttertiere in 6 Beweidungsgebieten. Die Tiere weiden in Hütehaltung ganzjährig auf den Heideflächen und liefern so einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der offenen Landschaft.

Da unsere Tiere mit ihrem Schäfer täglich rund 12 km zurücklegen, haben sie ein sehr fettarmes Fleisch. Das dunkle Fleisch verdankt seinen würzigen Geschmack auch dem natürlichen Futter der Tiere: Heidepflanzen, Blaubeerkraut oder Thymian stehen auf dem Speiseplan.

Ganzjährig werden Tiere in nahegelegenen Landschlachtereien geschlachtet. Hierbei legen wir Wert darauf, dass soviele Teile des Tieres wie möglich genutzt werden: Filet, Hüfte, frische und geräucherte Wurstwaren zeigen die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten von Heidschnuckenfleisch.

 

Mittlerweile haben wir auch sinnvolle Inwertsetzung für die Wolle gefunden. Nach der jährlichen Schur wird sie gereinigt und zu Nadelfilz verarbeitet. Sitzkissen oder Dämmung sind nur zwei Beispiel der vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten dieses tollen Naturmaterials.

Vom Buchweizen

Der genügsame Buchweizen ist die ideal Pflanze für die Ackerflächen der VNP Stiftung im Naturschutzgebiet. In unseren Häusern finden Sie leckere Produkte aus seinen Früchten und auch das Mehl können Sie käuflich erwerben.

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Anders als sein Name es andeutet ist der Buchweizen kein Getreide, sondern eine alte Nutz- und Heilpflanze aus der Familie der Knöterichgewächse wie Rhabarber und der Sauerampfer.
Aus einem rötlich gefärbten Stängel treiben gestielte herzförmig Blätter und weiße bzw. rosarote Blüten.
In jeder Blüte reift eine dreikantige Frucht, die wie eine kleine Buchecker aussieht. Dies gab ihr den Namen „Buchweizen“. Die kleinen Früchte sind mehlhaltig und können so wie Getreide zu Mehl gemahlen werden.

Der Buchweizen ist wohl eine der am schnellsten wachsenden Mehlfrüchte überhaupt, denn er ist an die kurzen Sommer Zentral- und Ostasiens angepasst. Innerhalb von 10 - 12 Wochen kommt es nach zur Aussaat zur Reife. Wegen seiner Kälteempfindlichkeit kann er nur als Sommerfrucht angebaut werden. Deshalb ist er als besonders genügsame Pflanze ideal zum Anbau auf den armen Heide- und Moorböden Norddeutschlands. Im 17. und 18. Jahrhundert wurde er die Alltagsspeise der einfachen Landbevölkerung in der Lüneburger Heide. In Form von Grütze, Klößen und vor allem als Zutat für Pfannkuchen hatte er sich einen festen Platz in der Küche erobert. Mit dem Aufkommen der Kartoffel in der Mitte des 18. Jahrhunderts verlor der Buchweizen mehr und mehr an Bedeutung.

Buchweizen ist nicht nur ein ideales Produkt für die glutenfreie Diätetik, sondern reich an gesundheitsbildenden Stoffen. Buchweizen kräftigt Bindegewebe, wirkt durchblutungsfördernd , beugt Krebs vor, stärkt das Immunsystem und reguliert den Kreislauf.

Von der Heidegeiß

In der Landschaftspflege setzt die VNP Stiftung neben den Heidschnucken auch Ziegen ein. Ihre Spezialaufgabe ist der Verbiss von Gehölzen, die die Heidepflanzen verdrängen würden.

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Genau wie die Heidschnucken sind die Ziegen ganzjährig in der Landschaft unterwegs und haben deshalb ein sehr fettarmes, zartes Fleisch. Da wir nur das Fleisch junger Ziegen für die Gastronomie nutzen, haben wir aktuell noch kein ganzjähriges Angebot von Ziegenprodukten, deshalb sollten Sie auf unsere Spezialangebote in den VNP-Restaurants achten und unbedingt probieren, wenn die Chance besteht.

Von unseren Rindern

Schwarzbunte Niederungsrinder und Wilseder Rote pflegen ganzjährig unsere Grünlandflächen.

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Zur Landschaftspflege laufen auf Koppeln am Radenbach, der Schwarzen Beeke, der Schmalen Aue sowie am Tütsberg ganzjährig Rinder der Rasse „Wilseder Rote“. Die Tiere stammen aus der eigenen Zucht. In Wilsede werden auf dem Hillmershof Schwarzbunte Niederungsrinder gezüchtet. Die Tiere weiden dort an der Schwarzen Beeke. Dank ihrer Hufe und Zähne können die offenen Grünlandflächen erhalten werden, so dass insbesondere am Tütsberg wieder Vögel wie Großer Brachvogel oder Kiebitz einen Lebenraum finden.

Alle weiblichen Rinder dürfen bei uns Kälber bekommen und diese mit ihrer Milch auf den Weiden aufziehen.

Das Deutsche Schwarzbunde Niederungsrind wurde als "Gefährdete Nutztierrasse des Jahres 2016" ausgerufen. Diese ursprünglich aus den friesischen Marschen stammende Rasse war Mitte des 19. Jahrhunderts auch mit einem eigenen Herdbuch und dem "Lüneburger Tieflandschlag" in der Heide vertreten. Die Zweinutzungsrasse ist nicht zu groß, robust und zutraulich. Diese Eigenarten passen sehr gut zu ihrem "Einsatzgebiet". Sie stehen nämlich auf den Flächen unseres Schulbauernhofes in Wilsede. Gerne besuchen die hier auf Klassenfahrt herkommenden Kinder die freundlichen Tiere - für sie oftmals die erste Begegnung mit einer lebendigen Kuh.

 

 

Vom Hausschwein

Auf dem Wilseder Hillmershof lebt seit wenigen Jahren eine Gruppe von Rotbunten Husumer Schweinen. Auf ihrer weitläufigen Weidefläche können sie nach Herzenslust im Waldboden graben und sich im Schlamm suhlen. Ihre Lieblingsspeise sind Kartoffelkäfer, die ihnen Kinder nach ihrer täglichen Arbeit im Küchengarten und auf dem Acker vorbeibringen.

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Die Kinder verbringen während ihrer Klassenfahrt eine Woche auf dem Wilseder Schulbauernhof der VNP Stiftung. Nach anfänglichen Berührungsängsten, werden die Schweine von ihnen gerne besucht um sie zu füttern und ihnen die „Badewanne“ aufzufüllen.

Mit der Haltung und Zucht der Rotbunten Husumer Schweine tragen wir zum einen zum Erhalt einer bedrohten Haustierrasse bei, zum anderen bekommen wir dank der artgerechten Haltung besondere Produkte aus Schweinefleisch.

Auch diese Produkte können wir aktuell nur saisonal anbieten.

Unsere Kriterien für Heidländer-Produkte

Regionalität und Saisonalität

Wir fühlen uns unserer Region verbunden.

In der Gastronomie versuchen wir soweit möglich unsere Zutaten in der Region zu kaufen. Produkte wie Spargel oder Blaubeeren kaufen wir nur, wenn auch die Saison dafür begonnen hat. So können wir sicher sein, frische Ware zu bekommen.

Auch Heidehonig ist eine Saisonware. An ihm kann man die vorhergegangene Heideblütensaison ablesen. Haben die Pflanzen sehr lange und gut geblüht, wird es die spezielle Honigsorte längere Zeit geben als bei einer schlechten Blüte, die es z.B. bei lange anhaltendem, kalten Regenwetter geben kann.

Transparenz und Tierwohl

Heidländer-Produkte stammen schwerpunktmäßig aus eigenem Anbau, eigener Produktion oder eigener Haltung. Eine Ausnahme sind die Kaffeeprodukte.

Besuchen Sie unsere Tiere und schauen Sie sich ihre Haltungsbedingungen an.

Unsere Tiere werden in einem maximalen Umkreis von 40 km in Landschlachtereien geschlachtet. So ersparen wir ihnen unnötige Transportwege. Unsere Küchenchefs können so direkt mit den Schlachtereien besprechen, welche Teile sie wie verwenden möchten und welche Produkte entstehen sollen. So wird alles möglichst effizient verwertet. 

Qualität

Wir produzieren keine Massenware, sondern möchten unseren Produkte einen Wert geben, damit sie möglichst lange genutzt werden.

 

 

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