VNP - Hüter der Heide

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Eine Küchenscheune für den Schulbauernhof in Wilsede

Die VNP Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide konnte eine unter Baudenkmalschutz stehende Scheune aus Gilmerdingen im Landkreis Heidekreis kostenfrei erwerben!
Dieses Baudenkmal wurde an seinem bisherigen Standort abgebaut und fachgerecht eingelagert. Das Gebäude soll auf dem „Hillmershof“ in Wilsede nach Aufarbeitung der tragenden Gebäudeteile wiederaufgebaut werden. Die neuen Räume in der zukünftigen „Küchenscheune“ bieten Platz für die pädagogische Arbeit auf dem Schulbauernhof

Dank der großartigen Unterstützung durch das EU-Projekt „Landschaftswerte“, die Landkreise Harburg und Heidekreis, die Gemeinde Bispingen, die Bingo-Umweltstiftung und einige private Stiftungen konnte ein Großteil der entstehenden Gesamtkosten in Höhe von rd. 350.000,- EUR eingeworben werden.

Unser Eigenanteil an diesem Projekt beträgt noch knapp 35.000,- EUR. Wir hoffen einmal mehr auf die oft gezeigte Unterstützung unserer Vereinsmitglieder und von Freunden des Naturschutzgebietes rund um den Wilseder Berg.

Das alte Fachwerk lagert momentan in Niederhaverbeck
Der originale Türbalken wird später wieder eingebaut werden
Während der Restauration wird das Fachwerk wieder zusammengefügt

Die Geschichte des Gebäudes

Unsere zukünftige Küchenscheune stand ursprünglich in Gilmerdingen bei Neuenkirchen. Es ist ein denkmalgeschütztes Fachwerkgebäude von 1781, das ursprünglich vermutlich als Hofscheune mit eingebautem Schafstall genutzt wurde. Der 14,20 x 9,00 Meter große Bau wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf der Hofstelle versetzt und beim Umbau zum Rinderstall stark verändert: So wurde z. B. die ehemaligen Außenwände aus Eichenbohlen durch Fachwerk mit Ziegelausmauerung ersetzt, das Strohdach durch ein Pfannendach ausgetauscht und die Längsdurchfahrt mit den großen Scheunentoren an beiden Giebeln wurde geschlossen. Das Gebäude konnte in Gilmerdingen nicht erhalten werden und war akut einsturzgefährdet.

Das historische Fachwerkgerüst soll restauriert und auf dem Hillmershof wieder aufgebaut werden. Da ein derartiges Scheunengebäude auf der Hofstelle in Wilsede fehlt – eine ähnliche Scheune wurde 1960 abgerissen -, wird das Gilmerdinger Gebäude das denkmalgeschützte Ensemble des Hillmershofes ergänzen und abrunden.

Der Wiederaufbau wird sich äußerlich an den Erbauungszustand von 1781 annähern – also verbohlte Wände und Reetdach -, das Innere soll allerdings modern und barrierefrei ausgebaut werden, um das Gebäude für die Bauernhofpädagogik auf dem Schulbauernhof nutzen zu können: Die ehemalige Längsdurchfahrt soll eine großzügige Verarbeitungs- und Lehrküche beherbergen, in der die Schülerinnen und Schüler die gemeinsamen Mahlzeiten, das hofeigene Obst- und Gemüse zu Fruchtaufstrichen, Säften usw. weiterverarbeiten. Daneben soll die Küche auch für Koch- und Hauswirtschaftskurse der VNP Kinderakademie und der VNP Partnerschulprogramme genutzt werden. Bisher konnte nur die sehr beengte Küche im Bauernhaus des Schulbauernhofes genutzt werden, die für die Versorgung der untergebrachten Schulklassen an ihre Kapazitätsgrenzen stößt.

Im hinteren Teil der ehemaligen Längsdurchfahrt wird ein Multifunktionsraum mit flexiblen Tischen und Stühlen eingerichtet, der sowohl als Speiseraum als auch für das pädagogische Programm bei Schlechtwetter, für Seminare, als Aufenthaltsraum usw. nutzbar ist.


Reetdachsanierungen bei Schafställen

Unsere VNP Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide hat 30 Schafställe im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide in Eigentum. Die meisten davon sind mit Reet gedeckt und gehören zum typischen Landschaftsbild der historischen Kulturlandschaft der Lüneburger Heide dazu.


Drei von diesen Ställen brauchen nun ein neues Reetdach und wir bitten unsere Vereinsmitglieder herzlich: helfen Sie uns dabei, die Schafställe im „Steingrund“ bei Wilsede, in der „Heimbucher Heide“ und bei Schierhorn kommenden Generationen zu erhalten!
Unser Eigenanteil an diesem EU-geförderten und vom Landkreis Harburg unterstützten Projekt beträgt knapp 36.000,- EUR. Wir hoffen einmal mehr auf die oft gezeigte Unterstützung unserer Mitglieder bei der Umsetzung dieser Maßnahmen.


Bau eines Schäferhauses für die Schäferei Döhle

Visualisierung des geplanten Wohnhauses neben dem Döhler Schafstall

 

Als letzter bekommt nun auch der VNP-Schäfer der Döhler Heidschnuckenherde ein Wohnhaus bei seinen Tieren. Dafür benötigen wir Ihre Hilfe!

Ein Hüteschäfer hat nie richtig Feierabend. Die Versorgung der Tiere am Stall, die Hütezeiten in der Heide bei Wind und Wetter und die Lammzeit beanspruchen einen Schäfer fast täglich.

Ein Schäfer gehört zu seinen Tieren

An fünf von sechs Heidschnuckenherdenstandorten wohnen die Schäfer des VNP mit ihren Familien nah am Stall, damit zu den vielen Arbeiten nicht auch noch unnötige Fahrzeiten hinzukommen. Insbesondere während der Lammzeit sind die Schäfer fast rund um die Uhr auf den Beinen. Wer möchte da noch mit dem Auto nach Hause fahren müssen? Der Schäfer der Döhler Herde muss dies momentan tun!
Die VNP Stiftung möchte ihren Schäfern einen Arbeitsplatz bieten, bei dem sie all ihre Energie in die Arbeit stecken können, denn ein Schäfer gehört zu seinen Tieren.

Schutz vor Wolf und Co.

Auch die Hütehunde sind nachts getrennt von den Schnucken in einer Zwingeranlage am Stall untergebracht. Sie schlagen Alarm, wenn sich Unbefugte oder Raubtiere nähern. Das hilft aber nur, wenn der Schäfer sie auch hören kann. Zwar schützt der Stall vor einer direkten Wolfsattacke, jedoch kann die gesamte Herde schon durch streifende Wölfe in Panik versetzt werden und sich so selbst verletzen oder gar erdrücken. Ist der Schäfer vor Ort, kann er schnell eingreifen. Ein stallnahes Schäferwohnhaus wird deshalb in Döhle dringend gebraucht. 

Aus eigenen Mitteln

Für die Baumaßnahmen sind als Kosten rund 350.000 € geplant. Für diesen Neubau können wir aber keine Fördergelder der öffentlichen Hand einwerben, die sonst unsere Arbeit finanziell unterstützt, sondern müssen die Maßnahmen aus eigenen Mitteln finanzieren.

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